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Historie des Sommerkellers

1828 begründete der Bierbrauer Joseph Loichinger an der Regensburger Straße einen Sommerkeller mit unterirdischen Lagergewölben und Wirtschaftsgarten. 1877 wurde der Fassstadel gebaut. 1900 ließ Jakob Philipp Dietl von der Straubinger Firma Franz Dendl hier auch eine neue Brauerei errichten.

Das beeindruckende, backsteinerne Industriedenkmal besteht aus dem zur Straße orientierten, repräsentativen, zweigeschossigen und von einem Giebel bekrönten Verwaltungsgebäude, einem nach Westen anschließenden zweigeschossigen Wohnbau und dem Brauhaus, das sich auf der Ostseite mit fünf Geschossen und drei Querachsen präsentiert. Die Braueinrichtungen sind noch überwiegend erhalten.

1986 wurde hier zum letzten Mal Bier gebraut. Nordöstlich steht die Hubertushalle, ein Holzfachwerkbau, der ursprünglich als Bierhalle auf dem Volksfest diente und 1890 an die Regensburger Straße versetzt wurde. 1900 transferierte man die Hubertushalle nochmals weiter nach Norden und verlängerte sie mit einem Backsteinbau nach Süden. Ein aufwendig gestalteter Giebel ziert das Hallengebäude. Unter dem gesamten Gelände ziehen sich zum Teil doppelstöckige Lagerkeller aus dem 19. und 20. Jh. hin.

Im Jahre 2016 wurde der Sommerkeller aufwendig renoviert!